Mit der Lage der Internationalen Gartenausstellung am Stadtrand von Berlin, den relativ weiten Entfernungen innerhalb des Geländes selbst, den für Fußgänger vorhandenen schmalen Wegen stellte die Fläche hohe Anforderungen an ein Erschließungskonzept. Insbesondere eine nutzerfreundliche und schnelle Verkehrsanbindung an die Innenstadt war eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Veranstaltung. Aber auch eine gute innere Erschließung des Geländes mit kurzen, direkten und barrierefreien Wegen war ein wesentlicher Aspekt, den es zu berücksichtigen galt. Um dies zu gewährleisten, wurden zwei Haupteingänge zur Ausstellung vorgesehen. Zum einen erreichte man die Seilbahnstation vom U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) mit der U-Bahnlinie von der Innenstadt. Zum anderen wurden die Besucherinnen und Besucher, welche mit dem PKW anreisten, mit Shuttle-Bussen zum Eingang am Blumberger Damm gebracht.

Um von beiden Eingangsbereichen aus das Gelände gleichermaßen gut erschließen zu können, stellte eine Seilbahn das am besten geeignete und gleichzeitig auch umweltfreundlichste Transportmittel dar. Sie bietet eine uneingeschränkte Barrierefreiheit, zeichnet sich durch geringen Platzbedarf aus, benötigt lediglich eine kurze Bauzeit und hat eine positive Energiebilanz.

Die Erschließung zur Internationalen Gartenausstellung blieb auch bei der Nachnutzung des Geländes und der Seilbahn relevant. Daher wurde mit Beginn der Planungen auch bereits das Nachnutzungskonzept berücksichtigt. Das ehemalige IGA-Gelände, welches sich jetzt in die eintrittspflichtigen Gärten der Welt und dem eintrittsfreien Kienbergpark wiederfindet, ist weiterhin schnell und bequem an die U-Bahnstation Kienberg (Gärten der Welt) angebunden. Die innere barrierefreie Erschließung des Kienbergsparks mit seiner rund 110 Meter hohen Erhebung ist ebenso wie zur IGA Berlin 2017 gewährleistest.