Die Seilbahn „Gärten der Welt – Berlin“ war einer der absoluten Höhepunkte der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017. Neben den IGA-Gästen zeigten sich auch die Berlinerinnen und Berliner von Beginn an begeistert. Das eindrucksvolle Ergebnis: Die Bahn absolvierte drei Millionen Fahrten in den ersten sechs Monaten! Damit ist eine neue Attraktion in der deutschen Metropole entstanden, die für erholungsuchende Stadtbewohnerinnen und -bewohner rasch zum beliebten Freizeit-Tipp wurde.

Seit 1. Dezember 2017 verbindet die Seilbahn die „Gärten der Welt“  in nur fünf Minuten Fahrzeit mit dem U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt). Auf dem 110 Meter hohen Kienberg befindet sich eine Zwischenstation, welche die barrierefreie Erschließung perfekt ermöglicht. Damit sind die neuen Attraktionen Wolkenhain und Natur-Bobbahn bequem und schnell im „Kienbergpark“ erreichbar.

Der Park zeichnet sich neben den Attraktionen auf dem Kienbergplateau durch den bereits zuvor vorhandenen Waldbestand aus, welcher im Rahmen der IGA Berlin 2017 ökologisch weiterentwickelt wurde. Am Fuße befinden sich die Kienbergterrassen mit südlicher Hanglage sowie das Wuhletal.

Mit der Seilbahn und den umliegenden Parkanlagen können Sie der Hektik der Stadt für einige Stunden entfliehen und umweltfreundliche Mobilität in natürlicher Umgebung genießen.

Die „Gärten der Welt“ wie auch der „Kienbergpark“ wurden von der landeseigenen Unternehmensgruppe Grün Berlin GmbH projektiert und werden auch von dieser betrieben.

Gebaut wurde die Seilbahn von LEITNER ropeways, ein im Jahre 1888 in Sterzing (Südtirol/Italien) gegründetes Unternehmen, welches weltweit Seilbahn-Projekte realisiert. LEITNER ropeways ist bei diesem Projekt nicht nur Erbauer, sondern zugleich auch Betreiber und Investor. Die Kosten für den Bau und Betrieb der IGA-Seilbahn in Höhe von 14 Millionen Euro trug das Unternehmen selbst. Öffentliche Mittel wurden nicht verwendet.