• ermöglicht einen weiten Stützenabstand
  • meistert Steigungen problemlos
  • transportiert bis zu 3.000 Personen pro Stunde und Richtung

 

Die Stützen wurden außerhalb des Wuhletals montiert, so dass der empfindliche Naturraum nicht beeinträchtigt wird und eine Verbreitung der Wege nicht notwendig war. Durch eine Förderkapazität von 3.000 Personen pro Stunde und Richtung kann die Seilbahn auch in Stoßzeiten genügend Fahrgäste transportieren.



Überprüfung alternativer Verkehrsmittel



Für die Erschließung des Geländes der IGA Berlin 2017 wurde untersucht, welches Verkehrsmittel sich hier am besten eignet. Folgende Verkehrsmittel sind dabei unter die Lupe genommen worden:


1. Ein Schrägaufzug

  • fährt auf Schienen und benötigt Stützen im Abstand von ca. 12 bis 24 Metern
  • hat eine Kapazität von bis zu 40 Personen je Aufzug
Infolge dessen:
  • wäre für den Bau eine größere Fläche beansprucht worden und somit ein großer Eingriff in den
    Landschaftsraum erforderlich gewesen
  • würden keine ausreichenden Personenbeförderungskapazitäten bestehen

2. Eine Monorail-Bahn
  • fährt auf einer Schiene, die Stützen im Abstand von 15 bis 25 Metern erfordert
  • kann Steigungen nur begrenzt bewältigen
  • hat keine ausreichenden Beförderungskapazitäten

Infolge dessen:

  • hätte der geringe Stützenabstand dazu geführt, dass auch im Wuhletal Stützpfeiler stehen müssten
  • wäre eine Erschließung des Kienberges nicht möglich gewesen, da der Anstieg auf den Berg durch die
  • Bahn nicht bewältigt werden könnte

3. Wegebahnen & Elektrokleinbusse
  • benötigen ausreichend breite Wege, um gefahrlos eingesetzt werden zu können
  • erfordern eine breite Brücke über die Wuhle
  • können Steigungen mittels eines Elektromotors nur begrenzt bewältigen
  • haben keine ausreichenden Beförderungskapazitäten
Infolge dessen:
  • wäre der Bau einer Brücke erforderlich gewesen, da der bisher geplante Fußgänger- und Radfahrersteg über die Wuhle nicht durch die Bahn oder durch Busse befahren werden kann
  • wären Stützen für die Brücke im Wuhletal benötigt worden, um die Schwerlasten zu tragen, was deutliche Eingriffe in den empfindlichen Naturraum erfordert hätte    
  • wäre der Kienberg nicht barrierefrei erschlossen worden, da der Anstieg auf den Berg für eine Wegebahn zu steil wäre