Zur Linienführung für eine Seilbahn wurden verschiedene Trassen geprüft. In Abwägung der geprüften Linienführungen hat sich die IGA Berlin 2017 GmbH für die Variante mit der durchgehenden Seilbahn in Ost-West-Richtung entschieden:

  • mit einer durchgehenden, umlaufenden Seilbahn ermöglicht die Anbindung an
    den U-Bahnhof mit nur einer Station auf dem Kienberg

    Infolge dessen:

  • ist der Anschluss an das Ausstellungsgelände über den U-Bahnhof gewährleistet
  • wird der Gipfel des Kienbergs nicht für eine Seilbahnstation in Anspruch genommen.

Verlauf der Seilbahn 

 

Folgende Alternativen wurden vorab geprüft:


1. Eine Nord-Süd-Verbindung 

  • schafft eine Anbindung an den S-Bahnhof „Wuhletal“
  • verläuft entlang des Flusses Wuhle

    Infolge dessen:

  • müssten im Wuhletal Stützen errichtet werden
  • wäre eine Anbindung auf den Kienberg erreicht, jedoch nicht die barrierefreie Erschließung innerhalb  des Ausstellungsgeländes
  • wäre die U-Bahnline 5 als Hauptverkehrsmittel nicht an
    das IGA-Gelände angeschlossen
  • wären mit dieser längeren Strecke höhere Kosten verbunden
    und damit ebenso höhere Ticketpreise

 

2. Eine Ost-West-Verbindung

  • mit zwei getrennten Seilbahnstationen auf dem
    Kienberg stellt eine Verbindung des Geländes zum
    U-Bahnhof „Neue Grottkauer Straße“ her

    Infolge dessen:

  • würden insgesamt vier Seilbahnstationen (anstelle von drei) gebaut, eine davon auf dem Gipfel des Kienbergs, so dass die zentrale Fläche auf dem Plateau dafür beansprucht
    würde
  • Diese Variante würde einen größeren Eingriff in den Naturraum bedeuten