Grundsätzlich ist auf dem IGA-Gelände ein Verkehrsmittel notwendig, um eine barrierefreie Erschließung des rund 100 Hektar großen Areals für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Dafür wurden verschiedene Verkehrsmittel in Betracht gezogen. Vier Alternativen – von einer schienengebundenen Bahn, über Schrägaufzüge, Busse bis zu einer Seilbahn – wurden in Hinblick auf Naturverträglichkeit,Energieeffizienz und die unmittelbare Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass eine Seilbahn die vielfältigen gegebenen Anforderungen am besten erfüllt: Sie verkürzt die Wege und erleichtert den Zugang für Familien mit kleinen Kindern, ältere Gäste sowie Besucherinnen und Besuchern mit Handicap zu allen Ausstellungsbereichen. Gleichzeitig ist eine Fahrt mit der Seilbahn ein besonderes Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Seilbahnen sind dabei umweltfreundliche und sichere Verkehrsmittel, die bereits jetzt an vielen Orten Modell für zukünftige großstädtische Infrastrukturen sind. Denn Seilbahnen erfordern im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln geringe Baumaßnahmen, sind geräuscharm und werden umweltfreundlich mit Strom betrieben.

Die Nutzung der Seilbahn wird im Eintrittspreis zum IGA Gelände inbegriffen sein. Investor- und Betreiber der Seilbahn wird die LEITNER AG sein, ein 1888 in Sterzing (Südtirol) gegründetes, internationales Unternehmen, das weltweit Seilbahnen baut. Die Kosten für den Bau und Betrieb der IGA-Seilbahn in Höhe von 14 Millionen Euro trägt die LEITNER AG. Öffentliche Mittel werden nicht verwendet.