Unter den gegebenen Rahmenbedingungen wurden unterschiedliche Verkehrsmittel hinsichtlich ihrer Eignung für die Erschließung des Standortes im Vorfeld überprüft:

 

1. Ein Schrägaufzug

  • fährt auf Schienen und benötigt Stützen im Abstand von ca. 12 bis 24 Metern
  • hat eine Kapazität von bis zu 40 Personen je Aufzug

    Infolge dessen:

  • würde für den Bau eine größere Fläche beansprucht und somit ein großer Eingriff in den
    Landschaftsraum erforderlich
  • bestünden keine ausreichenden Personenbeförderungskapazitäten

 

2. Eine Monorail-Bahn

  • fährt auf einer Schiene, die Stützen im Abstand von 15 bis 25 Metern erfordert
  • kann Steigungen nur begrenzt bewältigen
  • hat keine ausreichenden Beförderungskapazitäten

    Infolge dessen:

  • würde der geringe Stützenabstand dazu führen, dass auch im Wuhletal Stützpfeiler stehen müssten
  • wäre eine Erschließung des Kienberges nicht möglich, da der Anstieg auf den Berg durch die Bahn nicht bewältigt werden könnte

 

3. Wegebahnen & Elektrokleinbusse

  • benötigen ausreichend breite Wege, um gefahrlos eingesetzt werden zu können
  • erfordern eine breite Brücke über die Wuhle
  • können Steigungen mittels eines Elektromotors nur begrenzt bewältigen
  • haben keine ausreichenden Beförderungskapazitäten

    Infolge dessen:

  • wäre der Bau einer Brücke erforderlich, da der bisher geplante Fußgänger- und Radfahrersteg über die Wuhle nicht durch die Bahn oder durch Busse befahren werden könnte
  • würden Stützen für die Brücke im Wuhletal benötigt, um die Schwerlasten zu tragen, was deutliche Eingriffe in den empfindlichen Naturraum erfordern würde
  • würde der Kienberg nicht barrierefrei erschlossen, da der Anstieg auf den Berg für eine Wegebahn zu steil wäre